Kafkas letzte große Liebe

„Die Herrlichkeit des Lebens“ – von Michael Kumpfmüller

 

Eine szenische Lesung: der Tuberkulosekranke Kafka trifft in seinem letzten Lebensjahr – im Sommer 1923 – bei einem Erholungsurlaub an der Ostsee auf seine große Liebe Dora Diamant. Die beiden werden sich bis zu seinem Tod 1924 so gut wie nicht mehr trennen.  Michael Kumpfmüller beschreibt in einer enormen stilistischen Präzision und in wunderbar schlichter, anrührender Weise von dieser kurzen, intensiven Liebe – alles auf Basis der Recherche von Kafkas letzten Texten, Tagebüchern und Briefen. So entstand einer der tragisch-schönsten „Liebesromane“ der deutschen Literatur.

 

„Es ist sehr gut denkbar, dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.“

 

Franz Kafka, Tagebücher (1921)

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Date

7. Oktober 2013

Category

Kunstprojekt, Lesung, Schauspiel